2021 240

Nur die Bindung mit Gott ist nötig.

Liebe - Göttliches Prinzip.

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Wo das Liebeprinzip vorherrscht, dort ist wahrlich schon das Reich Gottes, selbst wenn der Mensch noch auf Erden lebt, und es können sich schon auf Erden die Menschen zu Göttern gestalten, weil sie durch ein Liebeleben sich stets enger mit Gott zusammenschließen und Seinem Urwesen sich angleichen, weil sie dann wieder werden, was sie waren im Anbeginn, Gott-gleiche Wesen in Liebe, Licht und Kraft. mehr:

Bertha Dudde:

 

Liebe - Göttliches Prinzip.

31. Dezember 1955 B.D. NR. 6440.

Das göttliche Prinzip ist die Liebe - und alles, was sich in der Liebe bewegt, ist göttlich zu nennen. Wo aber die Lieblosigkeit vorherrscht, dort ist das Gegenprinzip Gottes, dort wirket der, dessen Wesen sich völlig entgöttlicht hat durch seinen Abfall von Gott, der alles in sich verkehrte und zum Gegenpol Gottes wurde. Was es aber bedeutet, in dessen Bereich sich zu befinden, das kann euch Menschen nur so erklärt werden, daß ihr mißgestaltet seid, daß ihr keine oder nur mangelhafte Erkenntnis besitzet und ohne Kraft dahinwandelt, über die ein göttliches Wesen im Übermaß verfügt. Doch ihr könnet diesen licht- und kraftlosen Zustand beheben, ihr könnet euch selbst wieder zu einem göttlich-befähigten Wesen wandeln, ihr könnet euch einen Licht- und Kraft-Reichtum erwerben und ihn nützen nach göttlichem Willen, wenn ihr in euch auch das Liebeprinzip vorherrschen lasset, wenn ihr euch bewußt lossaget von dem, der bar jeder Liebe ist. Es ist euch dies leicht möglich, wenn ihr euch immer nur in der Liebe bewegt, wenn ihr euch innerlich mit der ewigen Liebe verbindet. Jeder Mensch, der diese Bindung herstellt, vorerst in Gedanken, der wird auch einen Liebestrom in sich einfließen fühlen, denn (er, d. Hg.) wird weichen Herzens sich zum Liebewirken veranlaßt fühlen. Nur die Bindung mit Gott ist nötig, weil diese ein Öffnen des Herzens für den Liebestrom Gottes bedeutet, der Beginn ist des Umgestaltungswerkes, das der Mensch vollbringen soll im Erdenleben. Jeder gute Gedanke ist ein Zuwenden zu Gott, jeder böse Gedanke ein Sich-Überlassen Dessen Gegenpol. Jeder gute Gedanke ist ein Kraftquell, jeder schlechte Gedanke eine Schwächung und beides wirkt sich aus an der Seele des Menschen, an deren Beschaffenheit. Im Menschen werden beide Regungen widereinander kämpfen, weil die geistige Sphäre des Menschen lichtlos ist und von allen bösen Gedanken und Begierden erfüllt, aber in der Seele auch der Licht- und Liebefunke aus Gott glimmt, der so hell aufleuchten kann, daß er alles böse Denken vertreiben oder wandeln kann. Die Liebe kann sich durchsetzen allen schlechten Trieben gegenüber, aber es muß der Mensch selbst den Willen dazu haben, die Verbindung mit Gott herzustellen, dann wirket auch Gott Selbst, und Sein Wirken kann immer nur vom Liebeprinzip bestimmt sein - also dem Menschen die Umgestaltung zu einem göttlichen Wesen möglich machen, indem Er Seinen Liebestrom einfließen lässet in eines willigen Menschen Herz. Auf Erden ist die Lieblosigkeit vorherrschend, weil die Erde das Reich dessen ist, der ohne Liebe und darum der Gegner Gottes ist - dennoch dringt auch der Liebestrahl Gottes in sein Bereich ein, wo er nur ein geöffnetes Herz findet, wo ein Mensch in sich den Liebefunken entzündet, wo dessen Gedanken sich zu Gott erheben, Den er als Schöpfer und Vater erkennt und Dem er sich bewußt verbindet durch seinen Willen. Dann kann das Liebelicht Gottes mit aller Kraft einwirken und ein Feuer entzünden, das nimmer verlöschen kann. Und das Feuer wird ein Licht ausstrahlen, das alle Mängel aufdeckt, das auch die Verheerungen im Reiche des Gegners von Gott so offen zutage treten lässet, daß der Mensch stets mehr bemüht ist, seinem Leben eine andere Zielrichtung zu geben und auch die Mitmenschen aufzuklären über den mangelhaften Zustand, der jedoch gewandelt werden kann in einen Zustand wahren Lebens, in einen Zustand voller Licht und Kraft. Das Liebelicht deckt alles auf, und einem sehenden Menschen wird es nicht mehr schwerfallen, den rechten Weg zu gehen, und er wird auch seine Mitmenschen diesen Weg führen wollen. Wo das Liebeprinzip vorherrscht, dort ist wahrlich schon das Reich Gottes, selbst wenn der Mensch noch auf Erden lebt, und es können sich schon auf Erden die Menschen zu Göttern gestalten, weil sie durch ein Liebeleben sich stets enger mit Gott zusammenschließen und Seinem Urwesen sich angleichen, weil sie dann wieder werden, was sie waren im Anbeginn, Gott-gleiche Wesen in Liebe, Licht und Kraft.
Amen. B.D. NR. 6440.

 

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