2021 048

Das Unheil besteht nur darin, daß ihr zumeist lau und gleichgültig seid.

Verlangen nach Wahrheit garantiert Wahrheit.

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Der Mensch ist nicht schutzlos dem Irrtum, also Meinem Gegner, ausgeliefert - er wird abprallen an ihm, sowie nur sein Verlangen der reinen Wahrheit gilt. mehr:

Bertha Dudde:

 

Verlangen nach Wahrheit garantiert Wahrheit.

2. Mai 1955. B.D. NR. 6248.

Wer die Wahrheit suchet, der wird sie auch finden. Darum sorget euch nicht, denn Ich lasse nicht dem Irrtum und der Lüge anheimfallen, der ernstlich nach der Wahrheit verlangt. Ihr Menschen habt es euch selbst zuzuschreiben, ob ihr im Irrtum wandelt oder die lichtvollen Wege der Wahrheit gehet. Ihr selbst beschreitet den Weg im freien Willen, den ihr wandelt, und euer Wille allein ist maßgebend, welchen Weg ihr betretet. Das Unheil besteht nur darin, daß ihr zumeist lau und gleichgültig seid, also weder bewußt nach der Wahrheit verlangt noch euch fürchtet, durch Irrtum verfinsterten Geistes zu werden; euch selbst berührt es wenig, ob Wahrheit oder Irrtum euch geboten wird, und darum geht die Menschheit in dunklem Geisteszustand dahin. Menschen, die Mir bewußt zustreben, werden sich stets angesprochen fühlen von der Wahrheit, dagegen ein leises Unbehagen empfinden, wenn ihnen etwas dargeboten wird, was nicht der reinen Wahrheit entspricht. Und diesen werde Ich stets beistehen, daß ihr Denken recht gerichtet ist und bleibt. Ich werde auch die anderen immer wieder warnen und ihnen die reine Wahrheit anbieten, aber ihr Annahmewille dieser gegenüber wird darum gering sein, weil ihnen der Ernst mangelt, den ein Erkennen der Wahrheit bedingt. Der Kampf zwischen Licht und Finsternis wird stets heftiger wüten, je näher es dem Ende ist, denn Mein Gegner kämpfet an gegen das Licht, gegen die Wahrheit, die Mich bezeuget. Mein Gegner hat großen Einfluß auf alle, die noch wesensmäßig ihm verhaftet sind. Und darum muß sich ein jeder Mensch ernstlich prüfen, ob und wann er ihm Gelegenheit bietet, seine Gedanken zu verwirren, d.h., ihm unwahres Geistesgut zu übertragen, was aber mit Sicherheit verhindert werden kann, wenn das Verlangen nach Wahrheit so stark in einem Menschen ist, daß dadurch Ich Selbst dem Gegner seinen Einfluß verwehren kann. Es soll sich jeder Mensch ernstlich fragen, ob er in der Wahrheit wandeln will, und dann dies innig von Mir erbitten. Und Mein Gegner wird ihm nun keinen Irrtum mehr vorsetzen können, den er nicht erkennen würde als Irrtum. Zu verhindern ist es nicht, daß irriges Geistesgut den Menschen unterbreitet wird, weil Ich Meinem Gegner in der letzten Zeit vor dem Ende sein Handwerk nicht legen kann, da auch er über eine gewisse Freiheit verfügt. Der Mensch selbst aber kann es verhindern, daß solches Geistesgut bei ihm Aufnahme findet, wenn er nur die Wahrheit anstrebt, wenn er nicht will, daß er im Irrtum wandle. Der Mensch ist nicht schutzlos dem Irrtum, also Meinem Gegner, ausgeliefert - er wird abprallen an ihm, sowie nur sein Verlangen der reinen Wahrheit gilt. Er wird es fühlen in sich, wenn Mein Gegner ihn anspricht, und er wird sich verschließen seinem Einfluß, denn wer die Wahrheit suchet, der suchet Mich, und Ich lasse Mich wahrlich von ihm finden. Und ihr Menschen wisset es, daß die Zeit gekommen ist, da Mein Gegner mit allen Mitteln Mich zu verdrängen suchet aus den Herzen der Menschen, ihr wisset es, daß er vor nichts zurückschreckt und er stets mehr Finsternis verbreiten möchte, je helleres Licht leuchtet, und er wird immer dort Verwirrung stiften wollen, wo das Licht aus den Himmeln aufleuchtet. Aber es wird ihm nicht gelingen, solange sich der Mensch Mir verbindet, solange er selbst nach der Wahrheit trachtet und Mich darum bittet. Dort hat er seine Macht verloren, dort wird er erkannt und abgelehnt. Denn dort bin Ich Selbst, und dort leuchtet Mein Licht.
Amen. B.D. NR. 6248.

 

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