2021 009

Und wohin sich der Wille richtet, das ist auch Anteil der Seele.

Erhöhtes Leid in der Zeit des Endes.

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Doch Gott gibt auch die Weltmenschen nicht auf, solange noch eine Möglichkeit besteht zur Änderung des Willens, zur Änderung des Denkens und des Begehrens. mehr:

Bertha Dudde:

 

Erhöhtes Leid in der Zeit des Endes.

9. März 1955. B.D. NR. 6209.

Es wird euch viel zu tragen auferlegt werden, denn es ist die Zeit des Endes. Euer aller Leben wird beendet auf dieser Erde, und viele Menschen werden daher vorzeitig aus dem Leben abgerufen. Die Zeit ihrer Verkörperung als Mensch ist kürzer und darum auch beschwerlicher. Wozu manchen Menschen eine lange Lebensdauer zur Verfügung stand, das müssen andere in weit kürzerer Zeit erreichen, und es ist dies die Erklärung für das Maß von Leiden und Mühsal, das jenen Menschen auferlegt ist, die in kurzer Zeit ausreifen sollen auf Erden und es auch können bei rechter Einstellung Gott gegenüber, bei recht gelenktem Willen und Hingabe an Gott, die Garantie ist, daß der Mensch sein Ziel erreicht. Er allein weiß es, was jedem einzelnen nötig und dienlich ist zur Vollendung. Er weiß um den inneren Widerstand sowohl als auch um den Ihm zugekehrten Willen. Er weiß um den Reifegrad jedes Menschen und um seine Entwicklungsfähigkeit. Und wo der Widerstand noch zu groß ist, wo die Gefahr ist, daß der Mensch seine Willensprobe auf Erden nicht besteht, dort wendet Er besonders wirksame Erziehungsmittel an, damit diese Seele nicht verlorengeht, damit Er sie gewinnt, bevor das Ende da ist. Und in gleichem Maß arbeitet der Gegner Gottes. Mitunter mit großem Erfolg, weil er leichter Zutritt hat zum Herzen des Menschen als Gott - weil dieser noch ganz und gar der Welt verfallen ist und von einer höheren Aufgabe auf Erden nichts wissen will. Und wohin sich der Wille richtet, das ist auch Anteil der Seele. Es ist gleichsam dann schon der Willensentscheid gefallen, weshalb der Mensch auf Erden lebt. Doch Gott gibt auch die Weltmenschen nicht auf, solange noch eine Möglichkeit besteht zur Änderung des Willens, zur Änderung des Denkens und des Begehrens. Er gibt keine Seele auf, solange sie noch als Mensch verkörpert ist auf Erden; doch Seine Mittel, die Er dann in Anwendung bringt, sind schmerzend und überaus leidvoll, sollen sie doch wirken wie ein Eingriff, der das Leben retten soll. Ein starker Widerstand kann nur durch solche Mittel gebrochen werden, weil Zwang nicht angewendet werden kann, wenn es um die Entwicklung der Seele geht. Die Zeit eilt, und immer schwerer wird das Leben auf den Menschen lasten, auf daß sie zum Erkennen kommen, daß es um mehr geht als nur um das irdische Leben, auf daß sie sich ein anderes Ziel setzen, als sie bisher anstrebten. Doch sowie sie den Lebenszweck erkannt haben, drückt sie die Last nicht mehr in dem Maße, daß sie ihnen unerträglich dünkt. Dann erkennen sie auch, daß sie nichts verloren haben, sondern nur gewonnen und daß ihnen ihr Besitz nun nicht mehr genommen werden kann. Dann finden sie den Frieden, weil sie Gott gefunden haben.
Amen. B.D. NR. 6209.

 

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