Ein Mensch kann von Lehren gefangen sein, die der Wahrheit nicht ganz entsprechen.

Die Irrlehren des Kenneth Hagin – Kommentar zu 2014 März 2 (2)

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Es kann nun aber ein Mensch tief gläubig sein und voll überzeugt, in der Wahrheit zu stehen, sein Lebenswandel entspricht auch dem Willen Gottes - doch ist er nicht fähig, als Diener Gottes die reine Wahrheit zu verbreiten, weil er sie selbst nicht besitzt - weil er nicht fragt und Antwort begehrt und diese erwartet, sondern sich als Träger der Wahrheit wähnt, und irriges Denken daher nicht berichtigt werden kann. mehr:

Ich bin einmal gefragt worden, warum so ein Lehrer des Wortes Gottes, wie Kenneth Hagin, der so gut praktische Glaubensdinge erklären und sie von der Bibel her erläutern kann, auf anderen Gebieten so völlig Unbiblisches vertritt und befolgt. Warum er zum Beispiel zu mensch-gemachten Kirchen gehört und selbst eine solche betreibt.

Ich habe damals gesagt, daß er eben so in seiner Umwelt aufgewachsen ist und das gemacht hat, was alle machten und er in Glaubensdingen Fortschritte machte, aber nicht auf anderen Gebieten.

Ich bin jetzt auf eine Botschaft von Bertha Dudde gestoßen, die dieses Problem erläutert.

Dort steht der folgende Satz: "Wer aber an diesem von Menschen übernommenen Geistesgut festhält und nicht einmal den Gedanken erwägt, daß ihm auch Irrtum vermittelt worden sein kann, dem ist das tiefe Wissen nicht zuzuwenden, denn er würde es nicht als Wahrheit gelten lassen, sondern auf irrige Geber schließen, so es nicht mit seinem alten Wissen übereinstimmt. "

Es liegt also an uns, offen zu sein für die Wahrheit, oder uns offen zu machen für die Wahrheit.

Die Lehren von Kenneth Hagin sind überladen mit Irrlehren. Ich will hier mal eine herausgreifen, die Lehre, daß Krankheiten nicht von Gott kommen.

Da gibt es die Webpage Die Ursache von Krankheit und dort sind 82 Beispiele aus der Bibel aufgeführt, wo die Bibel über Krankheitsfälle berichtet, und daß die große Mehrheit dieser Fälle von Gott oder Männer Gottes verursacht sind. Zu lehren, Gott sei nicht ein Verursacher von Krankheit, ist einfach eine Irrlehre und Kenneth Hagin hat solche Irrlehren verbreitet.

Auf der Webpage Müssen wir Leiden? wird dieses Thema ausführlich besprochen.

Ein ähnliches Beispiel ist die Lehre, daß Naturkatastrophen nicht von Gott kommen. Diese falsche Lehre hat direkten Bezug auf die Endzeit, denn dort wird die Erderschütterung das große Ereignis sein, mit dem Gott die Menschheit wachrütteln wird, und dieses Ereignis wird dann von den Anhängern der Lehren des Kenneth Hagin ausgenutzt, die wahren Nachfolger des Jesus Christus, die dieses Ereignis als einen Eingriff Gottes darstellen werden, zur Verfolgung frei zu geben.

Die Anhänger der Lehren von Kenneth Hagin befinden sich schon jetzt im Regiment des Antichristen, und diese Situation wird sich verschlechtern, je näher das Ende kommen wird.

Die bekannteste Lehre des Kenneth Hagin ist die vom materiellen Wohlstand, nach materiellem Wohlstand zu streben, und dieses Ziel stimmt genau mit dem des Antichristen überein. Wie der Antichrist werden auch sie alles bekämpfen, was diesem Streben nach materiellen Gütern entgegengesetzt ist.

Jetzt folgt Bertha Duddes Botschaft:

 

Göttliche Offenbarungen. Irrlehren hinderlich.

29. August 1944. B.D. NR. 3237.

Eine unmittelbare Offenbarung Gottes ist gekennzeichnet durch das direkte Wort des Vaters an Sein Kind, und diesem Wort ist Glauben zu schenken, sowie der Empfänger des Wortes ein Mensch ist, der im Glauben und in der Liebe steht, der also Gott anstrebt. Es ist jedoch nicht immer die Voraussetzung gegeben, daß einem Menschen Weisheiten geboten werden können, sei es, daß er nicht beharrlich genug nach innen horcht oder er auch von Lehren gefangen ist, die der Wahrheit nicht ganz entsprechen, so daß er jede berichtigende Lehre als Werk des Gegners von Gott ansehen würde. Und darum erstrecken sich die göttlichen Offenbarungen nur auf persönliche Mahnungen und Warnungen, müssen aber dennoch anerkannt werden als solche. Das Verlangen eines Menschen, in persönlicher Verbindung zu stehen mit Gott, und der Glaube, daß dies möglich ist, sind die ersten Vorbedingungen, daß Gott Sich väterlich offenbart. In welcher Weise nun, das ist von der Auffassungsfähigkeit und Aufnahmewilligkeit des Menschen abhängig und auch von der Aufgabe, die ihm gestellt ist für sein Erdenleben. Soll er wieder lehrend tätig sein und stellt er sich selbst für dieses Amt Gott zur Verfügung, so werden die göttlichen Offenbarungen stattfinden gleich einem Unterricht und also auch tiefste Weisheiten enthalten, weil der Mensch selbst erst über ein Wissen verfügen muß, ehe er dasselbe verbreiten kann. Jedoch es gehört dazu völlige Widerstandslosigkeit, d.h., es darf der Geist Gottes, der Geber der Wahrheit, niemals auf Widerstand stoßen, so er die Wahrheit dem Menschen vermittelt. Widerstand aber ist jede Irrlehre, wenn sie nicht bedingungslos hingegeben wird und der Wahrheit Platz macht. Es kann nun aber ein Mensch tief gläubig sein und voll überzeugt, in der Wahrheit zu stehen, sein Lebenswandel entspricht auch dem Willen Gottes - doch ist er nicht fähig, als Diener Gottes die reine Wahrheit zu verbreiten, weil er sie selbst nicht besitzt - weil er nicht fragt und Antwort begehrt und diese erwartet, sondern sich als Träger der Wahrheit wähnt, und irriges Denken daher nicht berichtigt werden kann. Dieser kann nun wohl die Stimme Gottes vernehmen, weil er Ihn liebt und ein liebendes Herz befähigt ist zur Aufnahme des göttlichen Geistes, doch der Geist Gottes gibt dem Menschen nach seinem Verlangen - tröstende, ermahnende, warnende oder erzieherische Vaterworte, die Seine Liebe zu dem Erdenkind bekunden, oder auch weisheitsvolle Belehrungen und tiefstes Wissen dem Menschen, der dafür aufgeschlossen ist und sich dessen würdig macht. Das Verlangen des Menschen entscheidet, und darum wird ein jeder so bedacht, wie er begehrt. Der väterliche Zuspruch genügt dem einen, und er beendet sein Horchen nach innen, während der andere im Wissensdrang lauschet auf jedes Wort, das die göttliche Liebe ihm spendet. Gott beschränkt Seine Gaben nicht, Er gibt, solange sie begehrt wird; die Schranken aber setzt der Mensch selbst, denn sowie sein Verlangen nachläßt, sowie sein Wille nicht mehr tätig ist, er also das bewußte Horchen nach innen beendet, tönet auch die innere Stimme nicht mehr, die Zuleitung ist unterbrochen und kann erst wieder vonstatten gehen, wenn der Mensch durch Horchen nach innen sich bereit erklärt, die göttliche Gabe in Empfang zu nehmen. Und darum bestimmt der Mensch selbst das Maß an Wissen und auch die Art, in welcher jenes geboten wird. Ein von geistigem Wissen durchdrungener Mensch wird überaus schnell reifen, und deshalb ist es entschieden vorteilhafter, sich dieses Wissen von Gott Selbst bieten zu lassen, als es durch Studium sich anzueignen, denn letzteres braucht nicht unbedingte Wahrheit zu sein, sind doch Menschen die Übermittler und diese niemals Irrtumsfrei. Wer aber an diesem von Menschen übernommenen Geistesgut festhält und nicht einmal den Gedanken erwägt, daß ihm auch Irrtum vermittelt worden sein kann, dem ist das tiefe Wissen nicht zuzuwenden, denn er würde es nicht als Wahrheit gelten lassen, sondern auf irrige Geber schließen, so es nicht mit seinem alten Wissen übereinstimmt. Und daher sind zu Trägern der reinen Wahrheit nur solche Menschen heranzubilden, die völlig frei sind von irrigem Geistesgut und die darum ständig begehren, von Gott Selbst belehrt zu werden, um garantiert reine Wahrheit zu empfangen, denn diese kann Gott nun bedenken in aller Fülle und sie zu Seinen Vertretern auf Erden machen, und diese sind es, die nun lehren und das tiefe Wissen weiterleiten sollen an die Mitmenschen, weil sie dazu fähig sind und den festen Willen haben, ihren Mitmenschen zu helfen. Diese werden überreich ausgestattet mit Wissen, der göttliche Lehrmeister Selbst unterweiset sie, und Er bildet sie aus, auf daß sie nun in Seinem Namen lehren können, immer und überall, wo die Menschen für die reine Wahrheit aufgeschlossen sind. Amen. B.D. NR. 3237.

 

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