Der Großmeister der Täuschung, Carl Friedrich von Weizsäcker, in voller Aktion.

Die Blindheit der Wissenschaftler gegenüber den Folgen ihrer Forschungen – Kommentar zu 2013 Januar 30 (2)

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Während gerade Hahn, mit dessen Entdeckung der Kernspaltung 1938 alles begonnen hatte, anfing, in einem Strudel der Selbstvorwürfe zu versinken, entwickelten andere wie Carl Friedrich von Weizsäcker die Vorstellung, sie, die Deutschen, hätten ohnehin nie ernsthaft an einer Atombombe gearbeitet, sondern nur an einer zivilen "Uranmaschine". mehr:

Der heutige Tag ist ein interessanter Tag.

Heute vor 80 Jahren fand ein historisches Ereignis statt. Am 30. Januar 1933 wurde Hitler Reichskanzler. Ein Ereignis, das damals in seiner Tragweite kaum gesehen wurde. Gestern las ich einen Bericht über die Ansichten von Leuten die damals Botschafter ihrer Länder in Berlin waren und was sie meinten. Sie blieben gelassen. Die Gesandten in Berlin hielten die NSDAP für nicht regierungsfähig und erwarteten ihr schnelles Scheitern. Schon bald sollten sie ihre Urteil bereuen

Mich interessiert dieses Ereignis deshalb, weil diese Machtergreifung vor 80 Jahren schöne Hinweise darauf gibt, wie die zukünftige Machtergreifung stattfinden könnte, wenn der wirkliche Weltherrscher auftreten wird. Gemäß den Information die auf dieser Website gesammelt werden, hat diese Machtergreifung bereits begonnen. Ich hatte mich damit gerade vor 10 Tagen beschäftigt: 2013 Jan 20 – Die Umwandlung der USA in eine Diktatur.

Hier nun ein Auszug von dem Artikel, den ich gestern las. Es ist eine Aussage die 4 Tage nach der Machtergreifung der amerikanische Generalkonsul in Berlin, George S. Messersmith, dem State Department schickte:

Man kann aber annehmen, dass das Hitler-Regime, ob es ein paar Monate oder länger währt, nur eine Phase in der Entwicklung zu stabileren politischen Verhältnissen ist und dass auf diese Regierung eine folgen wird, die größere Stabilität zeigen wird als diejenigen, die Deutschland in den letzten Jahren hatte. Die Menschen sind politisch erschöpft.

Die Naivität von vor 80 Jahren kann mit der heutigen verglichen werden.

Über den US-Botschafter Frederic M. Sackett schreibt der Artikel, daß er den Nationalsozialisten die Regierung schlicht nicht zutraute.

Und daraus kann mal wohl schließen, daß er ihnen so etwas wie eine Errichtung einer Diktatur überhaupt nicht zutraute. Ein solcher Gedanke ist ihm wohl kaum gekommen.

Und so ist es heute, ein solcher Gedanke, daß die USA in eine Diktatur umgewandelt wird, kommt den meisten nicht, besonders nicht denjenigen, die politische Entwicklungen beobachten und darüber berichten. Der einfache Mann mag da schon weniger Probleme haben.

Hier ein Zitat aus dem Artikel über die Zeit nach dem 30. Januar 1933:

Doch in den Wochen danach begann sich die ganze Dynamik des Regimes zu entfalten - auf Regierungs- und Verwaltungsebene ebenso wie im Terror auf der Straße. Erst als die Nachfrage nach Auswanderungsvisa in den Konsulaten anstieg und Fluchtbewegungen in die Nachbarländer einsetzten, wurde den diplomatischen Beobachtern langsam die Bedeutung des 30. Januar klar.

Und nun ein weiteres Zitat, über die "Gleichschaltung" des Lebens und des Denkens der Menschen. Dabei geht es um Deutschland, um 1933, doch diese Gleichschaltung ist jetzt, 80 Jahre später, schon viel weiter vorangeschritten, als damals. Die ganze Welt scheint heute bereits gleichgeschaltet zu sein, sich für Obama entschieden zu haben, und die Deutschen, die ja eine Vorliebe für Diktaturen haben, sind die Spitzenreiter. Hier also, wie es damals in Deutschland war:

Einflussreiche Figuren des diplomatischen Korps wie der französische Botschafter André François-Poncet, der britische Botschafter Horace Rumbold und sein Nachfolger Eric Phipps oder der dänische Gesandte Herluf Zahle und Generalkonsuln wie George Messersmith, den seine Kollegen in Washington nicht umsonst mit dem Spitznamen "40-Seiten-George" bedacht hatten, berichteten ausführlich darüber, wie die Nationalsozialisten die verschiedenen politischen Ebenen, die Wirtschaft und deren Verbände, die Presse, das kulturelle Leben und den Bildungsbereich "gleichschalteten".

Und jetzt ein Stimmungsbild von damals, ein Stimmungsbild, daß dem heutigen nicht unähnlich ist:

Die Diplomaten versuchten, den Lesern in den Ministerien zu Hause zu vermitteln, was es bedeutete, in einer Diktatur zu leben, von der als "Neuanfang" nach den Krisen der letzten Jahre zugleich eine diffuse Attraktivität ausging. Zumal diese in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Gruppen bis hin zu früheren Anhängern der Arbeiterparteien Rückhalt fand. Sie machten deutlich, dass rechtliche Willkür und Verfolgung nicht nur bestimmte Gruppen politischer Gegner und die deutschen Juden erfassten, sondern weite Teile der Bevölkerung davon betroffen waren. Die Atmosphäre sei vielfach von Angst und eingeschüchterter Anpassung an die neuen Umstände geprägt. Ebenso berichteten die Diplomaten von Anfang an aber auch von propagandistisch aufgestachelten und fanatisierten "Massen", die mit ihren Erwartungshaltungen die offizielle Politik an Radikalität noch zu übertreffen schienen.

Was für eine schöne Beschreibung der Endzeit und dem Jubel um Antichrist.

Dann spricht der Artikel von den Widersprüchen in der Berichterstattung, daß also die Einschätzung der Situation von den politischen Beobachtern, die Leser nur verwirren konnte.

Und dann wird das Regime beschrieben, daß es zum einen von Anfang an Menschen ausgrenzte und gnadenlos verfolgte, zum anderen aber für die Angehörigen der "Volksgemeinschaft" auch attraktive ideelle und materielle Angebote bereit hielt.

Und jetzt noch ein Zitat:

So schrieb der französische Botschafter François-Poncet bereits Ende März 1933: In vielen Bereichen "zeigt sich bei den Nazis eine doppelte Tendenz: die eine, die alles zerstören will, alles beansprucht, alles beherrscht und den eifrigen Revolutionären der Sturmabteilung (...) weitgehende Befriedigung zugesteht." Die andere wolle im Gegensatz dazu eine Vorstellung von Mäßigung, Vernunft, konziliantem politischen Geist erreichen und bemühe sich um die Zustimmung der ernsthaften Teile der Bevölkerung.

Die doppelte Tendenz zeigt sich bei Obama heute nur in den Vorbereitungen, die er für das alles beanspruchen wollen trifft, für das alles beherrschen wollen trifft. Die andere Tendenz, eine Vorstellung von Mäßigung, Vernunft, konziliantem politischen Geist zu erreichen und sich um die Zustimmung der ernsthaften Teile der Bevölkerung zu bemühen, ist dagegen seit vier Jahren im vollen Gang, und das auf der ganzen Welt.

Und jetzt ein abschließendes Zitat aus dem Artikel den ich gestern las:

Es sei klar, dass die deutsche Regierung für die nächsten Jahre Frieden wünsche, um ihre Position zu festigen, schrieb Messersmith am 9. Mai, aber es gebe allen Grund anzunehmen, "dass das 'neue Deutschland', wenn diese Festigung einmal erreicht ist, in jeder Weise danach streben wird, dem Rest der Welt seinen Willen aufzuzwingen".

Das Streben von Hitler war, der Welt seinen Willen aufzuzwingen und das Streben von Obama übertrifft das noch, er will auch Gott seinen Willen aufzwingen. Und sein Scheitern wird dementsprechend sein, der Abgrund.

So, das war es was ich gestern las. Doch nun zum eigentlichen Thema von heute und da geht es um die Auswirkungen des Ereignisses von vor 80 Jahren.

Und da haben wir es weniger mit Politikern und mit politischen Beobachtern zu tun, sondern es geht mehr um Wissenschaftler und ihr Verhalten und besonders ihr Verhalten gegenüber Diktaturen, aber auch um ihre Bemühungen, sich ethisch zu rechtfertigen, zu rechtfertigen für ihre unmenschlichen Erfindungen.

Auf dieser Website gab es die Wegpage 2012 Jun 22 (2) – Weizsäcker lag immer verkehrt und auch 2012 Jun 30 – Die Weizsäckers – die Großmeister der Täuschung und heute las ich einen Artikel, der diese große Fähigkeit der Weizsäckers, die Fähigkeit der Täuschung, bestätigt und herausstreicht.

Aber Weizsäcker der Wissenschaftler, scheint nur ein typischer Fall zu sein. Diese Täuschungsabsicht von Wissenschaftlern scheint nicht auf ihn beschränkt zu sein.

Heute las ich einen Bericht über ein Buch. Der Titel des Buches ist "Die Nacht der Physiker. Heisenberg, Hahn, Weizsäcker und die deutsche Bombe." Der Autor ist Richard von Schirach. Und Richard von Schirach ist der Sohn von Baldur von Schirach. Und Baldur von Schirach war einer der recht bekannten Nazi-Größen. Er war "Reichsjugendführer."

Was jetzt kommt, gibt Einsicht in das Denken von Wissenschaftlern, Einsicht, die wohl ziemlich einmalig ist.

Hier nun Zitate aus dem Artikel, ein Artikel über das Buch Die Nacht der Physiker, den ich heute las. Die Nacht, um die es geht, ist die Nacht, nachdem die Atombombe auf Hiroshima fiel:

Der Titel der neuen Veröffentlichung ist eine Anspielung auf jene Schicksalsnacht im August 1945 im englischen Farm Hall, in der jäh alle Illusionen der deutschen Wissenschafter zusammenbrachen - und eine neue Lebenslüge geboren wurde: die von der friedlichen Nutzung der Atomforschung unter Hitler.

Nach Farm Hall, einem geräumigen Landsitz nahe Cambridge, waren am 3. Juli 1945 unter strenger Geheimhaltung zehn deutsche Atomwissenschafter, darunter Heisenberg, Carl Friedrich von Weizsäcker und Otto Hahn, verschleppt worden. Sechs Monate lang dauerte der Gewahrsam. Während die special guests auf Angebote der Alliierten warteten, ging es den Engländern und Amerikanern nur darum, dass das deutsche Wissen nicht den Russen oder Franzosen in die Hände fiel. Auf dem Landsitz lebten die Forscher beinah luxuriös, zumal für Nachkriegsverhältnisse, dennoch fühlten sich einige "wie in einem Konzentrationslager", wie die verblüfften Engländer mithörten. Die Zimmer der Nuklearforscher waren umfassend verwanzt worden - ein Umstand, den die Abgehörten selbst für ausgeschlossen hielten, "Gestapo-Methoden" traute man den Engländern nicht zu. Erst 1993 wurde eine Auswahl der Abhörprotokolle veröffentlicht: der perfekte Stoff für ein packendes Wissenschaftsdrama um Genialität, Grössenwahn und Schuld.

Als am 6. August 1945 die BBC den Atombombenabwurf über Hiroshima meldete, glaubten die deutschen Wissenschafter zunächst an eine amerikanische Propagandalüge. Allenfalls den Einsatz eines neuen Supersprengstoffes hielt Heisenberg für möglich - zu schockierend war die Vorstellung, dass die USA geschafft haben sollten, was den Deutschen unmöglich gewesen war. Der Chemiker Otto Hahn brachte es hämisch auf den Punkt: "Auf jeden Fall, Heisenberg, seid ihr alle nur zweitklassig und könnt einpacken. " In den folgenden Stunden wurden die sechs britischen Abhörspezialisten "Zeugen einer historischen Nacht der Bekenntnisse, Bezichtigungen, Zusammenbrüche, Tränen und letzten Selbsttäuschungen", so Schirach.

Zunächst diskutierte man über die technischen Details; auch begann man, sich die Chancenlosigkeit des "Dritten Reichs" gegenüber den Alliierten einzugestehen. Erst die Nachricht von den hunderttausend zivilen Opfern lenkte das Augenmerk auf die menschlichen Folgen: Während gerade Hahn, mit dessen Entdeckung der Kernspaltung 1938 alles begonnen hatte, anfing, in einem Strudel der Selbstvorwürfe zu versinken, entwickelten andere wie Carl Friedrich von Weizsäcker die Vorstellung, sie, die Deutschen, hätten ohnehin nie ernsthaft an einer Atombombe gearbeitet, sondern nur an einer zivilen "Uranmaschine".

Hier haben wir es. Der Großmeister der Täuschung, Carl Friedrich von Weizsäcker, in voller Aktion.

Carl Friedrich von Weizsäcker wie er leibt und lebt, mit allen Einzelheiten: Datum und Ort und Zeugen und Bandaufnahmen.

Ein echter Wissenschaftler – so wie er wirklich ist.

Das ist das Bild der Wissenschaft. Das ist wissenschaftliche Wirklichkeit.

Und ein letztes Zitat:

So wurde die Erkenntnis des eigenen Versagens umgedeutet in eine "freiwillige Selbstbeschränkung", quasi in einen Akt des Widerstands. Eine schmeichelhafte Rechtfertigung, so Schirach: Dass der "Uranverein" Hitler nicht die gewünschte Bombe liefern konnte, habe, vom Ressourcenmangel abgesehen, vor allem daran gelegen, dass Heisenberg zwar ein genialer Theoretiker war, aber als Leiter eines solchen Projekts eine "Fehlbesetzung" - und daran, dass mit dem jüdischstämmigen Gustav Hertz der entscheidende Spezialist für Gasdiffusion fehlte. Die technischen Herausforderungen liessen die deutschen Forscher von Anfang an "mutlos" ans Werk gehen, anders als ihre amerikanischen Kollegen unter Robert Oppenheimer. Schirachs Darstellung vom Wettlauf zwischen dem deutschen "Uranprojekt" und dem amerikanischen "Manhattan-Projekt" liest sich lange wie ein Wissenschaftskrimi, bei dem die Konsequenzen der neuen Entdeckungen ausgeblendet bleiben. Umso schockierender Schirachs Schilderungen der Verheerungen in Hiroshima und Nagasaki. Ein gekonnt-brutaler Perspektivwechsel, der jene Blindheit gegenüber den Folgen ihrer Forschungen widerspiegelt, die für die Physiker auf beiden Seiten kennzeichnend war.

So, jetzt wissen wir wie Physiker, Wissenschaftler, denken. Und dazu noch weltberühmte, Physiker mit ganz großen Namen.

Die Blindheit gegenüber den Folgen ihrer Forschungen.

Was für ein Satz. Er sagt es alles. Alles was Bertha Dudde in ihren Botschaften über die Endzeit beschreibt, wie das eigentliche Ende durch Versuche von Wissenschaftlern ausgelöst wird, ist hier widergespiegelt.

Die Blindheit der Wissenschaftler gegenüber den Folgen ihrer Forschungen.

Diese Webpage sollte jeder Wissenschaftsgläubigkeit ein Ende setzen. So lange, wie Menschen nicht die Torheit der meisten unserer Wissenschaftler erkennen, sich von wissenschaftlichen Berichten beeindrucken lassen, wissenschaftsgläubig bleiben, werden auch sie blind bleiben und letzten Endes dem Antichrist nachlaufen. Auch die meisten Christen glauben fast alles, was in den Medien über Wissenschaften berichtet wird, wenn aber über Jakob Lorbers und Bertha Duddes Prophezeiungen berichtet wird, dann "wissen" sie sofort, daß das lächerlich ist.

Petrus sagt, daß die Elemente vor Hitze zerschmelzen werden und dies Schmelzen wird von Bertha Dudde in vielen Einzelheiten vorhergesagt und der letzte Satz in dem letzten obigen Zitat sagt, daß die Blindheit gegenüber den Folgen ihrer Forschungen für die Physiker auf beiden Seiten kennzeichnend ist.

Siehe Jüngstes Gericht

 

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